jufo2

     Jugend forscht Schule
          Sachsen- Anhalt




 moodle 01

 

 

 

 

Zum GHG - Moodle Login


moodle 01

 

 

 

 

Zum neuen GHG - Moodle Login

 

Home

Planspiel im Landtag von Sachsen-Anhalt

Am Montag, dem 28. November 2016, machten sich ein paar neugierige Schüler der 11. Klasse auf den Weg nach Magdeburg, um dort an einem Planspiel des Landtages teilzunehmen. Dieses wurde in Kooperation mit dem Landesschülerrat organisiert. Nachdem wir uns früh morgens in der Kälte trafen, ging es im warmen Zug Richtung Landeshauptstadt. Dort hatten wir noch reichlich Zeit, um zu frühstücken und die anderen Teilnehmer kennenzulernen.
Die Themen hatten wir schon im Vorfeld erhalten. Vor Ort wurden wir dann auf die  Fraktionen die Ökologischen, die Sozialen und die Ökonomischen aufgeteilt.
Die Ökologischen forderten Sachsen-Anhalts Ausstieg aus dem Braunkohleabbau. Wählen ab 16 forderten die Sozialen und die Ökonomischen wollten die polizeiliche Rasterfahndung verstärkt zum Einsatz bringen.
Zunächst diskutierten wir in unseren Fraktionen über das jeweilige Thema, dann wurde je ein Drittel in Ausschüsse gesandt, wo dann alle Fraktionen zu einem Thema diskutierten und Änderungsvorschläge eingebracht werden konnten.
Nach einer Mittagspause trafen wir uns wieder in den Fraktionen, um uns auf die Sitzung im Plenarsaal vorzubereiten.
Dort trafen sich schließlich alle Teilnehmer und wir stimmten über die einzelnen Vorschläge ab.
Dem Ausstieg aus dem Braunkohleabbau wurde von allen Fraktionen zugestimmt. Die Empfehlung zur vermehrten Einsetzung der Rasterfahndung wurde hingegen abgelehnt, da die anderen Fraktionen diese als unnötig einschätzten. Dem Vorschlag zur Absenkung des Wahlalters wurde von einer Zweidrittel-Mehrheit zugestimmt.
Während dieser Diskussion im Plenarsaal lernten wir viel über die Formalitäten der politischen Arbeit. Zum Schluss bedankten sich die Veranstalter, welche sehr erfreut über unser Interesse waren.
Susanne Niemann, Klasse 11a GHG


 

Literatur und Musik

CIMG2528

Am Donnerstag, den 24.11.2016, wurde den 7. und 8. Klassen des Gerhart-Hauptmann-Gymnasiums in Wernigerode gezeigt, dass Balladen interessant sind und auch Spaß machen können. Christian Georgi, ein sehr guter Saxophon, Flöte und Midi-Sax Spieler, und Jörg Kokott, welcher der Ersatz für Detlev Rose war und dessen Rolle als Sänger, Rezitator und Gitarrist hervorragend übernahm, zeigten den Schülern, was man alles aus Balladen machen kann. Dies vermittelten beide mit viel Humor und Spaß an ihren Werken, sodass es den Schülern leicht fiel, den eigentlich für sie langweiligen Unterrichtsstoff mit Freude aufnehmen zu können. Christian Georgi und Jörg Kokott machten den Schülern Mut zum Lernen und zeigten ihnen an vielen bekannten Balladen, wie zum Beispiel „König in Thule“ , „Der Handschuh“ und „Der Zauberlehrling“ , aber auch an neueren Balladen wie „Der Tantenmörder“ ; dass es viele verschiedene Arten gibt, Balladen vorzutragen. Sie meinten aber auch, dass es am Schlimmsten sei, wenn man die gelernte Ballade ohne Betonung, Pausen und Spaß einfach nur vorspricht, denn es gibt sehr unterschiedliche Arten, die Ballade vorzutragen - man kann sie singen, rappen, aber auch nur gut betont und mit Freude vorgesprochen reicht es aus, um den Lehrer glücklich zu machen. Im Großen und Ganzen lernten die 7. und 8. Klassen viel über die Balladen und deren Vortragsweisen und erlebten so in der Aula des W-Gebäudes eine Deutschstunde der besonderen Art. Nach dieser Balladenstunde mit Christian Georgi und Jörg Kokott wissen nun alle Schüler, dass Balladen auch Spaß machen können. Im Anschluss an unsere Veranstaltung haben dann die 11. und 12. Klassen ein Programm über „Heinrich Heine“ gehört.
Emma Karoline Henze 8b

CIMG2522CIMG2525


 

Alle Jahre wieder

image003image004

Während unsere Mitschüler am Freitagmorgen, dem 4.11.2016 in ihren Klassenräumen schwitzten, saßen wir, 58 Chorkinder der Klassen 5 bis 8, aufgeregt im Bus nach Schierke. Ein Wochenende lang wurden wieder intensiv die Lieder für die Weihnachtskonzerte geprobt. In der Schierker Baude war wie immer gut und reichhaltig für unsere Verpflegung gesorgt. Und die rund 20 selbstgebackenen Kuchen der Choreltern erfreuten uns nach den anstrengenden Proben umso mehr.

Und so gelang es auch, die vorgesehenen Lieder allesamt einzustudieren und gut zu sichern.

Schon jetzt freuen wir uns sehr auf die anstehenden Konzerte. Neben den Schulkonzerten werden wir im KIK mit dem Orchester Wernigerode singen und auch auf dem Weihnachtsmarkt auftreten. Vor allem jedoch freuen wir uns auf das Konzert in der Wernigeröder Christuskirche, wo natürlich alle herzlich eingeladen sind. Es werden alte und neue Weihnachtslieder gesungen und auf die Frage, welches denn das schönste Weihnachtslied ist, können wir uns nicht richtig einigen, da alle wunderprächtig sind. Ich möchte mich noch einmal herzlich bei den Lehrern, die uns dieses Chorlager alle Jahre wieder ermöglichen, bedanken.

Ronja Schönherr 8a


 

Projekttag C- ,,Egal? Geht nicht!“

Am Freitag, dem 21.10.2016, fand für uns Schüler der 9. Klassen ein Projekttag zum couragierten Handeln gegen Diskriminierung, menschenverachtende Einstellungen und Neonazis im Rahmen des Sozialkundeunterrichts statt. Junge Vertreter der NDC ( Netzwerk für Demokratie und Courage) stellten mit uns einen Tagesplan zusammen, den wir nach und nach abarbeiteten. Dieser Plan beinhaltete die Zusammenstellung der verschiedenen Arten von Diskriminierung und Möglichkeiten diesen vorzubeugen und Möglichkeiten unseren Alltag couragiert zu gestalten. Wir behandelten die Ideologie der Neonazis, schauten darüber auch einen interessanten Film und trugen am Ende alles zusammen. Die behandelten Themen wurden von den Studentinnen Lisa, Nele und Susanne kreativ auf Plakaten festgehalten. Der Projekttag dauerte von 8.00 - 12.40 Uhr und wurde so gestaltet, dass wir uns selbst einbringen und unsere Meinung darlegen konnten. Ich persönlich fand den Projekttag sehr interessant und informativ. Es war eine tolle Abwechslung zum alltäglichen Unterricht und wir haben alle sehr viel gelernt und konnten vieles mitnehmen!

Jule Reichel, 9c


 

Wir helfen Vanesssa

IMG 20161114 WA0001

Vanessa ist eine 26-jährige Frau, die vor einigen Jahren bei uns auf dem Gymnasium war. Sie ist gerade dabei Medizin zu studieren, jedoch wurden ihre Pläne seit dem Sommer erst einmal gestoppt, da sie erfahren musste, dass sie an Leukämie erkrankt ist. Sie und ihre Familie beschlossen aber, gegen diese Krankheit anzukämpfen und Vanessa und anderen Erkrankten zu helfen. Kurz darauf entschlossen sie sich also zwei Typisierung zu organisieren, wo Gewebemerkmale eines Spenders analysiert werden. Hierbei haben sich fast 3000 Spender zusammengefunden, die vielleicht schon bald ein Leben retten können. Solch eine Typisierung ist sehr teuer und wird durch Spendengelder finanziert. Wir überlegten also, wie wir Vanessa unterstützen könnten und kamen zu dem Ergebnis am 01.11.16 einen Kuchenbasar zu veranstalten. Am 8.November luden wir dann Vanessas Vater ein. Zunächst erzählte er uns ein paar allgemeine Fakten über Vanessa und die Krankheit, dann durften wir ihm noch Fragen stellen, welche er so gut wie es ging beantwortete. Es war eine sehr aufschlussreiche und interessante Stunde, an deren Ende wir dem Vater noch ein Gruppenfoto und unseren Erlös von dem Kuchenbasar übergaben.

Fabienne Winkels, 9b


 

Erinnern an die Pogromnacht

StolpersteinBoden

In der Pogromnacht am 09.11.1938 wurden Synagogen, Geschäfte und Häuser jüdischer Bürger zerstört, Menschen jüdischen Glaubens wurden gedemütigt und misshandelt. Damit begann eine neue Etappe des Terrors der Nationalsozialisten gegen Juden. Aus Anlass des 78. Jahrestages dieses Ereignisses gedachten die Schüler der 9c der Opfer dieses Terrors. Sie putzten die Stolpersteine in der Breiten Straße, in der Burgstraße und in der Großen Bergstraße und legten eine Rose nieder. Die Stolpersteine erinnern an die Wernigeröder jüdischen Glaubens, die in der Zeit des Nationalsozialismus vertrieben, enteignet ermordet wurden. Peter Lehmann, Mitglied des Wernigeröder Geschichts- und Heimatvereins e.V., informierte die Schüler vor den ehemaligen Wohnhäusern der jüdischen Bürger über das Schicksal dieser Familien. Die geputzten Steine fallen nun wieder mehr auf und rufen ins Gedächtnis, welche Folgen Ausgrenzung, Vorurteile und fehlende Mitmenschlichkeit haben können.

9cStolpersteinePutzenStolpersteine


 

Alle Jahre wieder…

Weihnachten im Schuhkarton

weihnachten2016 1weihnachten2016 2

Es ist schon zur Tradition geworden, dass sich die Schüler der 6. Klassen der Ethik- und Religionskurse an der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ beteiligen.
So wurden auch dieses Jahr Anfang November in einer Unterrichtsstunde Schuhkartons weihnachtlich gestaltet und mit kleinen Geschenken, wie z.B. Spielzeug, Süßigkeiten, Stiften und Mützen gefüllt. Auch Geld für den Transport der Päckchen wurde von den Schülern gespendet. 2016 werden die Päckchen vorwiegend in Osteuropa verteilt. Bedürftige Kinder in Bulgarien, Polen, der Slowakei, der Republik Moldau, in Rumänien, der Ukraine, Weißrussland und der Mongolei werden beschenkt und können sich über die Päckchen freuen
Wir danken allen Schülern und deren Eltern, die diese Aktion unterstützten.


 

Workshop Suchtprävention

P1040166

Im Rahmen unserer Präventionsvereinbarung mit der Fachstelle für Suchtprävention in Wernigerode fand am  7. und 8.11.2016 eine 90 minütige Veranstaltung für die Schüler und Schülerinnen der 9. Klassen unter der Thematik" Zerzweifeltes Leben " mit Lena Mothes und Thomas Leubner statt. Die einleitende Buchlesung von L. Mothes konfrontierte die Zuhörer mit der Thematik der Essstörungen auf der Grundlage von Schilderungen aus der eigenen Erlebenswelt der Autorin. Sie sensibilisierte die Jugendlichen für die gesteigerte Wahrnehmung der eigenen Ernährung, der Selbstwahrnehmung und der Erkennung von Symptomen von Störungsanzätzen bei Mitschülern und Freunden. Der Workshop erhielt ein positives Feedback.

C. Rackwitz/ schulfachl. Koordinatorin

P1040167


 

Geringe Nachfrage bei der HA-Betreuung

Wegen der äußerst geringen Nachfrage bei der Hausaufgaben-Betreuung wird dieses Angebot nur noch bis zum 11.11.2016 aufrecht erhalten und ab dem 14.11.2016 nicht mehr zur Verfügung stehen.


 

Rezension eines Projekttages

Am Freitag, dem 21. Oktober 2016, fand für die 9. Klassen im Rahmen des Sozialkundeunterrichts ein Projekt „Netzwerk für Demokra e und Courage“ statt. Um etwa 8.00 Uhr kamen drei junge Frauen zu uns in die Klasse. Wir starteten den Tag mit einer Vorstellungsrunde. Danach folgten viele kleinere Spiele, welche die Hauptthemen Demokrate und Diskriminierung beinhalteten. Höhepunkt dieses Tages war das Planspiel namens „Monolizien“. So wurden wir in mehrere Parteien eingeteilt, bekamen Aufgaben zugewiesen und starteten das Spiel mit voller Freude. Es herrschte ein Kommunikatonsverbot zwischen den Parteien und deshalb konnten wir uns nur schriftlich über eine Tafel austauschen. Zudem durften wir eigene Gesetze entwerfen und Interviews mit den anderen Parteien durchführen. Wir diskutierten innerhalb der Klasse über Rassismus, schrieben aktuelle Beispiele, welche dieses Thema beinhalteten auf Karten und werteten diese danach gemeinsam aus. Unter anderem ordneten wir Personen aus unterschiedlichen Schichten, deren Lebensumstände auf Bildern dargestellt waren, einem Schema zu. Dieses zeigte die positven bzw. negativen Chancen auf, die diese Menschen in ihrer privaten und beruflichen Zukun haben werden. Viele Ergebnisse waren erschreckend. Ich denke, dieser Tag war für alle sehr lehrreich, denn wir sammelten viele Erfahrungen, die für die Zukunft sehr wichtig sein können. Rassismus und Diskriminierung spielen heutzutage leider wieder eine große Rolle in unserem Alltag.

Tina Middermann, 9a


 

Lebensborn-Zeitzeugen geben Einblick in ihre bewegten Biographien

Lebensborn
 
Organisiert durch den Verein Lebensspuren e.V. fand am 4. November eine Zeitzeugenlesung für alle Schüler der zehnten Klassen statt. Herr Hubertus Gabler (geb. 1941) und Herr Hartmann Pahl (geb. 1940) berichteten aus ihren unterschiedlichen Lebensläufen, die jeweils in einem Heim des Lebensborn e.V. begannen. Dieser Verein, der 1935 auf Veranlassung von Heinrich Himmler gegründet wurde, diente der Rassenpolitik, d.h. der Unterstützung bei Geburten von SS-Angehörigen und sollte die Betreuung unverheirateter werdender Mütter und Kinder "guten Bluts" in vereinseigenen Heimen gewährleisten. Da sich eines dieser Heime in Wernigerode befand, kommt es hier zu jährlichen Treffen der sogenannten "Lebensbornkinder". So ermöglichte Herr Meißner vom Verein Lebensspuren e.V. am Rande des diesjährigen Treffens eine Lesung, in der die Schüler nicht nur interessante Einblicke in die Vergangenheit von zwei Betroffenen erlangen konnten, sondern auch Dokumente studieren und Fragen stellen durften. 
Das GHG bedankt sich bei Herrn Meißner, Herrn Gabler und Herrn Pahl. 
____________________________________________________________________________________________________ 
 

Exkursion der fünften Klassen ins Paläon in Schöningen

Unser Ausflug nach Schöningen
Ende Oktober sind wir gemeinsam mit allen 5. Klassen nach Schöningen ins Paläon, einem Museum über das Leben in der Altsteinzeit, gefahren. Dort haben wir zuerst eine Lego-Ausstellung gesehen, die verschiedene Zeiträume der Menschheitsgeschichte zeigte – angefangen mit der Altsteinzeit. Außerdem haben wir Speere gesehen, sie waren über 300.000 Jahre alt. Die Museumsführerin erzählte uns, dass Holz normalerweise verrotten würde, doch diese Speere wurden in einem Sumpfgebiet gefunden, waren daher konserviert und so gut erhalten. Weiterhin hat sie uns eine Rekonstruktion eines Steinzeitmenschen gezeigt und Unterschiede zwischen den Körpern damals und heute erklärt. Am meisten gefiel uns das Basteln einer kleinen Ledertasche mithilfe eines Feuersteins. Wir verbrachten alle einen sehr schönen Tag im Paläon und haben sehr viel über die Altsteinzeit gelernt.
Geschrieben von Nele Weber, 5a

__________________________________________________________________________________________

 

Unterricht der besonderen Art am Gerhart-Hauptmann-Gymnasium

CIMG2516

Am 19. Oktober diesen Jahres durften wir Schüler der 11. Klassen Unterricht der anderen Art erleben, eine Verbindung von Deutsch, Sozialkunde und Geschichte. Unter dem Titel „Der Antisemitismus in historischer und literarischer Perspektive“ begrüßten wir die tschechische Schriftstellerin Radka Denemarková und den Philosophen Wolfram Tschiche. Als Einstieg las Frau Denemarková einen Ausschnitt ihres Romans „Ein herrlicher Flecken Erde“ vor, damit wir uns auf das Thema einstimmen konnten. Ursprünglich hieß das Buch „Hitlers Geld“. Im Anschluss diskutierten wir mit Herrn Tschiche über die historischen Hintergründe von Antisemitismus. Wir konnten viel Neues lernen über die tiefen Wurzeln der Feindlichkeit unter verschiedenen religiösen/kulturellen Gruppen und Parallelen zur heutigen Zeit ziehen. Die Lese- und Diskussionsreihe fand im Auftrag der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt statt und hat.
Susanne Niemann Kl. 11a GHG

CIMG2514CIMG2515