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Rezension zum Puppentheater "Faust"

Das Marionettentheater Bille aus Leipzig führte am 18.1.2017 für die 5. Klassen des GHG das Theaterstück "Einer der auszog das Fürchten zu lernen" auf und für die 6. Klassen wurde das Stück "Faust" aufgeführt. Dieses begann mit einer Vorstellung des Marionettenkünstlers Bille. Der 1. Akt spielte in der Hölle, dann ging es ins Studierzimmer des Faust. Der 3. Akt spielte im Garten des Herzogs von Parma und der 4. und auch letzte Akt spielte abends auf dem Kirchenplatz. Das Stück ging von 11.10 Uhr bis 12.40 Uhr und ging nicht für alle gut aus.
 Als wir im 1. Akt in der Hölle waren, konnte man gut erkennen, in welcher Zeit das Theaterstück  spielt. Der Unterweltherrscher Pluto bekam eine Beschwerde vom Fährmann in der Hölle, dass nur wenige kleine Seelen von Menschen zu ihm kommen. Woraufhin Pluto einige Geister hinauf in die Oberwelt schickte, um Fausts Seele mit einem Vertrag zu bekommen. Dies gelang dann dem Geist Mephistopheles, aber dafür musste er Faust 24 Jahre lang dienen. Nach dem Pakt mit dem Teufel im Studierzimmer ging es zum Herzog von Parma, wohin auch der Diener von Faust, Hans Wurst, kam. Diesen wollten die Geister auch beherrschen, aber er war zu pfiffig und überlistete sie. Er wurde von Faust gefeuert, weil er dem Herzog den Namen von Faust verraten hat. Später arbeitete er dann als Nachtwache und sang immer,  wenn die Kirchenglocken schlugen. Faust versuchte, nachdem er sich in die Herzogin verliebt hatte, wieder zu Gott durchzudringen. Dafür musste er bis Mitternacht vor der Kirche beten. Doch an diesem Abend waren für die Geister nicht erst zwölf Jahre rum, sondern schon 24 Jahre, denn Faust befragte sie Tag und Nacht und daher zählten sie Tag und Nacht einzeln. Faust kniete auf dem Boden und Mephistopheles sagte,  die Herzogin sei hier. Faust stand auf, aber sie war nicht dort. Er wurde von Mephistopheles ausgetrickst. Genau in diesem Moment schlug es zwölf Uhr. Fausts Seele wurde in die Hölle gezogen  und er musste Mephistopheles für immer dienen. Hans Wurst erging es besser, denn er wurde von keinem Geist ausgetrickst und er konnte gemütlich als Nachtwache weiterleben.
Das Stück war mit Soundeffekten unterlegt und alle Stimmen außer die Stimmen von zwei Frauen (Herzogin + guter Engel) wurden vom Puppenspieler  selbst live gesprochen. Es war ein sehr schönes und spannendes Stück und hat auch mir gut gefallen. Dieses Stück ist auf jeden Fall weiterzuempfehlen.
Sami Schlimper, 6a