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Begegnung mit "Fremden".

Am Montag, den 20. Juni startete die Projektwoche des Gerhart Hauptmann Gymnasiums in Wernigerode.
Das Thema unserer Gruppe hieß: Begegnung mit "Fremden".
Der erste Tag startete mit einem Kennenlernen der Schüler der 5, 6, 8 und 9. Klassen. Gemeinsam sammelten wir Informationen über den Islam. Mit dem gelernten Wissen wurde anschließend eine Befragung der Wernigeröder durchgeführt. Viele scheuten sich jedoch über das Thema Islam zu reden.
Am nächsten Tag besuchten wir gemeinsam die Moschee in Goslar-Oker. Herr Girgin, Vorsitzender der DITIB-Türkisch-Islamischen Gemeinde erklärte uns ausführlich alle Aspekte einer Moschee. Wir erwiesen Respekt gegenüber der Religion indem die Mädchen Kopftücher trugen. Da der Großteil der Gruppe noch nie einer Moschee einen Besuch abstattete, waren wir von allem sehr beeindruckt. Herr Girgin erläuterte uns die 5 Säulen des Islams und wir waren Teil einer Vorlesung des Korans. Uns wurden die Regeln des Betretens der Moschee vertraut gemacht.

projekte

Am Mittwoch begegneten wir 6 Syrern im Luthersaal/ Wernigerode. Wir lernten uns besser kennen und begannen gemeinsam mit ihnen zu musizieren, zu tanzen und anschließend syrisch/ arabisch zu kochen und zu essen. Alle waren sehr freundlich und es herrschte eine aufgeschlossene Atmosphäre.
Unser Fazit: Dank des Projekts wissen wir nun mehr über den Islam. Uns alle in der Gruppe beeindruckte das islamische Gotteshaus, die Moschee. Wir bewundern die Offenheit der 6 Syrer über ihre Kultur und ihre Bemühung, schnell Deutsch zu lernen. Die Moral dieses Projekts könnte lauten, dass Fremdes eher eine Bereicherung als eine Bedrohung darstellt. Es sollten weniger Vorurteile gegenüber fremden Religionen, Kulturen und Menschen herrschen. Seid offen für Neues! -

Lisa Schäfer, Paula Lindner, Lena Reulecke, Gerhart-Hauptmann-Gymnasium