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Theaterrezension zu Faust 1

Foto von der Aufführungzweites Bild

Am 19.01.2016 besuchten wir mit anderen Klassen die Inszenierung von „Faust- der Tragödie erster Teil“ vom Nordharzer Städtebundtheater in Halberstadt unter der Regie von Philip Jenkins. Das Theaterstück orientierte sich am gleichnamigen Drama von Johann Wolfgang von Goethe, das er im Jahre 1808 veröffentlichte und heute als eines der größten Werke der Weltliteratur gilt. Es wird die Geschichte von einem betagten Gelehrten namens Faust erzählt, der mit seiner Situation höchst unzufrieden ist. Er hat alles – von der Medizin bis zur Philosophie - studiert und ist nun an die Grenzen des menschlichen Wissens gestoßen. Er wendet sich der schwarzen Magie zu, um sein Wissen zu erweitern und zu erfahren, „was die Welt im Innersten zusammenhält“. Deshalb schließt er einen Pakt mit dem Teufel Mephisto, welcher Faust mit seinen überirdischen Kräften zu neuen Erkenntnissen führen soll. Schafft er es, Fausts innere Leere zu füllen, sodass dieser befriedigt ruht, darf er ihn in die Hölle führen. Er verabreicht Faust einen Verjüngungstrank und zeigt ihm ein Leben voll Wollust und berauschender Feste. Der junge Faust verliebt sich dabei in das viel jüngere Gretchen, zerstört jedoch ihr Leben, indem er, von Mephisto motiviert, ihre  Mutter und ihren Bruder tötet und sie schwängert. Sie wird am Ende hingerichtet und Faust verliert sich in Schuldgefühlen und Vorwürfen an Mephisto.

Das Drama wurde für die Aufführung sehr stark gekürzt, einige wichtige und auch sehr berühmte Szenen wurden geändert oder komplett weggelassen, zum Beispiel die Szene in der Hexenküche, der Selbstmordversuch Fausts oder der Osterspaziergang. Dafür gab es besonders im ersten Teil viele langatmige Dialoge, die die Spannung etwas gedämmt haben, was an der Reaktion im Publikum besonders auffiel. Das Ende wurde völlig verändert: die Figuren werden selbst zu Zuschauern, den alten Faust vom Beginn der Tragödie betrachtend; und Mephisto hat das letzte Wort, anders als in Goethes Drama, in dem Gott die letzten Worte spricht. Die Funktion dieses Endes ist nach Jenkins die Abrundung des Dramas. Faust 1 ist in Goethes Sinne ein Teil des Ganzen, im Prinzip die Vorgeschichte zu Faust 2, Jenkins wollte es aber als eigenständige und abgerundete Tragödie inszenieren. Auf die Zuschauer wirkte das Ende allerdings befremdlich und sorgte für Verwirrung, wobei der Gedanke dahinter durchaus nachvollziehbar ist.
Das Bühnenbild wurde sehr schlicht und einfach gehalten. Ein weißer, leerer Raum wurde mit einigen wenigen Gegenständen in verschiedene Erzählräume umgestaltet. So wurde zum Beispiel für Gretchens Schlafzimmer nur ein Kruzifix an die Wand gehängt. Das war etwas schade, denn im Drama werden viele eindrucksvolle Orte geschildert, die man hätte etwas besser umsetzen können und mit denen man auch mehr arbeiten könnte, um zum Beispiel die Charaktere der Figuren zu verdeutlichen. Ein dunkleres Studierzimmer mit hohen Bücherregalen hätte Fausts Stimmung und seine Situation besser dargestellt als ein weißes Zimmer mit nichts mehr als einem kleinen Holzschemel als Inventar.
Die Kostüme passten nicht vollkommen in die mittelalterliche Epoche, in der Faust eigentlich spielt, sondern erinnerten mehr an schlichte Kleidung aus dem 19. Jahrhundert. Es wurde aber mit viel passender Symbolik gearbeitet; Gretchen trug beispielsweise eine sehr mädchenhafte Frisur mit Locken und ein weißes langes Kleid, dass ihre Reinheit, Unschuld und Frömmigkeit demonstrierte. Mephisto überzeugte mit glatt nach hinten geschmierten Haaren und schwarzem Anzug, der sein zynisches, hinterlistiges und auch kaltes Wesen gut veranschaulichte. Allerdings wurde er eher als Mensch denn als Teufel dargestellt. Dies passt allerdings zu der Interpretation von Mephisto als eine Art dunkle Seite von Faust, als ein Teil seines ganzen Ichs. Faust trug  in alter als auch in junger Version einen Anzug, nur der Schnitt und die Farbe wurden etwas jugendlicher gestaltet. Vermutlich sollte damit gezeigt werden, dass Faust trotz der Verjüngung noch ein und derselbe ist. Etwas unpassend fand ich das enge rote Lackkleid der Hexe. Es sollte vermutlich Sünde und Wollust darstellen, allerdings war dieses Kostüm übertrieben und zu obszön.
Die Licht und Nebeleffekte wurden gut eingesetzt, besonders in der Walpurgisnachtszene entstand so eine unheimliche und gespenstische Atmosphäre. Als etwas störend empfand ich oftmals die Musik, welche man besser ausgewählt haben könnte. Auch war die musikalische Untermalung wenig abwechslungsreich. Dies war aber kein zu großer Störfaktor, da die Musik im Theater nur eine Nebenrolle spielt, man hätte sie lediglich besser einsetzen können.
Die schauspielerische Leistung der beiden Protagonisten Faust und Mephisto war gut. Gerold Ströher in der Rolle des Mephisto stellte überzeugend den gefühls- und erbarmungslosen Charakter des Teufels dar und verkörperte geschickt Zynismus und Spott im Umgang mit Faust. Allerdings haben mir einige obszöne und vulgäre Gesten nicht gefallen, zum Beispiel als er Faust in den Schritt griff. Dies empfand ich persönlich als geschmacklos und unnötig in diesem Stück. Am alten Faust, gespielt von Arnold Hofheinz, gefiel mir, dass er die besonders Unzufriedenheit hervorhob. Allerdings war er akustisch schlecht zu verstehen, was wirklich schade war, denn so konnte man den langen Monologen schwer folgen. Sebastian Borucki verkörperte gut den jungen dynamischeren Faust, besonders seine innere Polarität, sprich zum einen die skrupellose mörderische Seite aber auch die leidenschaftliche Liebe zu Gretchen, dargestellt von Lisa Marie Liebler. Ihre, meiner Meinung nach, überzeugendste Szene war die Kerkerszene. Sie konnte hervorragend den Wahnsinn und Irrsinn Gretchens repräsentieren und dem Publikum die Verzweiflung und Angst der Figur vermitteln. In der Szene mit dem Picknick im Freien wirkte der Tanz mit ihrer Freundin Lischen (Swantje Fischer) allerdings etwas albern. Besonders beeindruckend fand ich die Darstellung des hitzigen und zornigen Charakters von Valentin durch Curdin Caviezel.
Zusammenfassend war die Aufführung in Ordnung, auch wenn einige ordinäre Gesten und Szenen meiner Meinung nach nicht in das Theaterstück gepasst haben. Wenn aber genau diese Provokation die Intention des Regisseurs war, dann hat man dies mit dieser Inszenierung auf jeden Fall erreicht. Leider konnten die Schauspieler das Publikum oft nicht richtig erreichen und mitreißen, dementsprechend unruhig und genervt war auch die Stimmung im Zuschauerraum und auf der Bühne. Was auch wirklich schade war, waren die vielen Kürzungen. So wirkte die Handlung durch das besondere Ende zwar abgerundet, jedoch zurückblickend etwas unvollständig.

Carla Böhme, 12a

Rezension #2 Theaterbesuch in Halberstadt

Am 19.01.2016 besuchten wir um 10:00 Uhr eine Aufführung des Theaterstücks „Faust“ in Halberstadt. Aufgeführt wurde das Stück vom Nordharzer Städtebundtheater.
Es war sehr gut, dass wir Goethes Werk zuvor ausführlich im Deutschunterricht behandelt haben, sonst hätte es sicherlich einige Verständnisfragen während der Aufführung gegeben. Die Abfolge der Szenen, aber auch deren Inhalte waren im Vergleich zum Buch teilweise sehr verändert. Beispielsweise war der Osterspaziergang völlig anders aufgebaut, einige Handlungen wurden übersprungen und dafür andere hinzugefügt. Das Bühnenbild war das gesamte Stück über gleich und sehr einfach gestaltet: ein großer, vorne geöffneter Quader, der mal Fausts Studierstube und mal Gretchens Zimmer darstellte.
Im Teil vor der Pause wurde die Gelehrtentragödie aufgeführt. Faust wurde von einem etwas älteren Schauspieler verkörpert, was an sich sehr gut in den Kontext des Stückes gepasst hat, da Faust zu Beginn des Schauspiels älter ist und erst später durch Mephisto einen Verjüngungstrank erhält. Der Schauspieler, der Mephisto darstellte, spielte diesen auf eine eher ruhige Weise. Seine Mimik hatte stets etwas Sarkastisches, was sehr gut zur Rolle passte. Leider schafften es die beiden Schauspieler nicht, wirklich miteinander zu agieren, es wirkte als spielten sie ihre Rollen nebeneinander, anstatt dem Stück zusammen etwas Lebendiges zu geben. Die Atmosphäre und Spannung zwischen den Schauspielern fehlte. Man könnte den ersten Teil der Aufführung schlicht als langweilig bezeichnen. Faust hält dröge Monologe und Mephisto ist sehr zurückhaltend. Die Handlung fließt zäh dahin. Trotz der vielen inhaltlichen Kürzungen wirkte der Teil sehr langatmig. Eine einzige kurze Auflockerung stellte der Auftritt von Fausts Famulus Wagner dar. Einige Minuten schaffte es die Schauspielerin als Wagner etwas Schwung in das Stück zu bringen, der nach ihrem Abgang allzu schnell wieder abflaute. Die Besetzung Gretchens fand ich unpassend. Im ersten Teil des Stücks zeigte sie bei ihren Auftritten keine große schauspielerische Leistung und wirkte auf mich nicht authentisch.
Nach der Pause wurde die Gretchentragödie behandelt. Faust hatte mittlerweile seinen Verjüngungstrank erhalten und wurde nun von einem jüngeren Schauspieler gespielt. Er strahlte eine ganz andere Energie aus und interagierte viel besser mit dem Schauspieler des Mephisto als der vorige Faust-Schauspieler. Durch diese neue Spielweise erhielt der zweite Teil des Stücks etwas mehr Geschwindigkeit und der Zuschauer merkte, wie die Tragödie an Fahrt aufnahm. Je weiter das Stück voranschritt, desto besser wurde auch Gretchens schauspielerische Leistung. Die Szene vor Gretchens Tod spielte sie sehr authentisch und bewegend.  Der Schluss des Stücks war anders gestaltet als im Buch. Das Buch endet offen und bereitet auf einen weiteren Teil vor, während das Theaterstück durch den veränderten Schluss vermutlich abgerundet werden sollte, um ohne Fortsetzung auszukommen.
Das Stück war keine klassische, konservative Aufführung von Goethes literarischer Vorlage. Dennoch schien es, als hätte dem Regisseur des Theaterstücks der Mut gefehlt etwas Eigenes und Durchdachtes (vielleicht etwas Kritisches) miteinfließen zu lassen. Alle Änderungen der Szenen wirkten so, als sollten sie das Bühnenspiel lediglich verkürzen und dafür sorgen, dass die „Story“ im Schnelldurchlauf hindurchgepeitscht werden kann.
Was mich besonders gestört hat, war die Atmosphäre im Theater. Es herrschte eine ständige Unruhe. Das lag zwar daran, dass wir eine reine Schülervorstellung besuchten, aber trotzdem war ich von dem schlechten Benehmen vieler Schüler (an den falschen Stellen klatschen, erzählen, essen und trinken während der Vorführung etc.) sehr enttäuscht. Die Verbindung zwischen den Schauspielern und dem Publikum hat völlig gefehlt. Die Schauspieler schafften es nicht, das Publikum zu fesseln und in das Geschehen hineinzuziehen. Zum Teil lag das sicherlich am Publikum, aber eben auch an der Aufführungsweise des Stücks. Sind wir durch die ganzen Effekte in Film und Fernsehen vielleicht zu abgestumpft gegenüber einer Theateraufführung? Ich selbst gehe öfter ins Theater und habe auch schon einige Vorführungen des Nordharzer Städtebundtheaters gesehen. Natürlich sind die Bühnen dieses Theaters sehr klein und auch das Ensemble ist nicht groß. Trotzdem kann ich sagen, dass die Faust-Aufführung im Vergleich zu anderen Stücken des Theaters sehr leer und halbherzig wirkte.
So kam nach dem Schauspiel nur ein müdes Klatschen vom Publikum. Beide Seiten (Publikum und Schauspieler) wirkten erleichtert, die Zeit hinter sich gebracht zu haben. Die Schauspieler sahen alles andere als glücklich aus, es war eher, als hätten sie ihre Pflicht erfüllt und wären froh, endlich das Theater verlassen zu können (über einen Teil des Publikums lässt sich das Gleiche sagen).
Insgesamt würde ich das Theaterstück nicht weiterempfehlen, selbst wenn in den Abendveranstaltungen eine bessere Stimmung bei Schauspielern und Publikum herrscht. Dazu fehlte dem Stück einfach die Tiefe und es gab zu viele Abstriche bei der Qualität der Aufführung.
Sophie Bars,  12a


Rezension Theaterbesuch in Halberstadt

Am 19.01.2016 besuchten wir um 10:00 Uhr eine Aufführung des Theaterstücks „Faust“ in Halberstadt. Aufgeführt wurde das Stück vom Nordharzer Städtebundtheater.

Es war sehr gut, dass wir Goethes Werk zuvor ausführlich im Deutschunterricht behandelt haben, sonst hätte es sicherlich einige Verständnisfragen während der Aufführung gegeben. Die Abfolge der Szenen, aber auch deren Inhalte waren im Vergleich zum Buch teilweise sehr verändert. Beispielsweise war der Osterspaziergang völlig anders aufgebaut, einige Handlungen wurden übersprungen und dafür andere hinzugefügt. Das Bühnenbild war das gesamte Stück über gleich und sehr einfach gestaltet: ein großer, vorne geöffneter Quader, der mal Fausts Studierstube und mal Gretchens Zimmer darstellte.

Im Teil vor der Pause wurde die Gelehrtentragödie aufgeführt. Faust wurde von einem etwas älteren Schauspieler verkörpert, was an sich sehr gut in den Kontext des Stückes gepasst hat, da Faust zu Beginn des Schauspiels älter ist und erst später durch Mephisto einen Verjüngungstrank erhält. Der Schauspieler, der Mephisto darstellte, spielte diesen auf eine eher ruhige Weise. Seine Mimik hatte stets etwas Sarkastisches, was sehr gut zur Rolle passte. Leider schafften es die beiden Schauspieler nicht, wirklich miteinander zu agieren, es wirkte als spielten sie ihre Rollen nebeneinander, anstatt dem Stück zusammen etwas Lebendiges zu geben. Die Atmosphäre und Spannung zwischen den Schauspielern fehlte. Man könnte den ersten Teil der Aufführung schlicht als langweilig bezeichnen. Faust hält dröge Monologe und Mephisto ist sehr zurückhaltend. Die Handlung fließt zäh dahin. Trotz der vielen inhaltlichen Kürzungen wirkte der Teil sehr langatmig. Eine einzige kurze Auflockerung stellte der Auftritt von Fausts Famulus Wagner dar. Einige Minuten schaffte es die Schauspielerin als Wagner etwas Schwung in das Stück zu bringen, der nach ihrem Abgang allzu schnell wieder abflaute. Die Besetzung Gretchens fand ich unpassend. Im ersten Teil des Stücks zeigte sie bei ihren Auftritten keine große schauspielerische Leistung und wirkte auf mich nicht authentisch.

Nach der Pause wurde die Gretchentragödie behandelt. Faust hatte mittlerweile seinen Verjüngungstrank erhalten und wurde nun von einem jüngeren Schauspieler gespielt. Er strahlte eine ganz andere Energie aus und interagierte viel besser mit dem Schauspieler des Mephisto als der vorige Faust-Schauspieler. Durch diese neue Spielweise erhielt der zweite Teil des Stücks etwas mehr Geschwindigkeit und der Zuschauer merkte, wie die Tragödie an Fahrt aufnahm. Je weiter das Stück voranschritt, desto besser wurde auch Gretchens schauspielerische Leistung. Die Szene vor Gretchens Tod spielte sie sehr authentisch und bewegend. Der Schluss des Stücks war anders gestaltet als im Buch. Das Buch endet offen und bereitet auf einen weiteren Teil vor, während das Theaterstück durch den veränderten Schluss vermutlich abgerundet werden sollte, um ohne Fortsetzung auszukommen.

Das Stück war keine klassische, konservative Aufführung von Goethes literarischer Vorlage. Dennoch schien es, als hätte dem Regisseur des Theaterstücks der Mut gefehlt etwas Eigenes und Durchdachtes (vielleicht etwas Kritisches) miteinfließen zu lassen. Alle Änderungen der Szenen wirkten so, als sollten sie das Bühnenspiel lediglich verkürzen und dafür sorgen, dass die „Story“ im Schnelldurchlauf hindurchgepeitscht werden kann.

Was mich besonders gestört hat, war die Atmosphäre im Theater. Es herrschte eine ständige Unruhe. Das lag zwar daran, dass wir eine reine Schülervorstellung besuchten, aber trotzdem war ich von dem schlechten Benehmen vieler Schüler (an den falschen Stellen klatschen, erzählen, essen und trinken während der Vorführung etc.) sehr enttäuscht. Die Verbindung zwischen den Schauspielern und dem Publikum hat völlig gefehlt. Die Schauspieler schafften es nicht, das Publikum zu fesseln und in das Geschehen hineinzuziehen. Zum Teil lag das sicherlich am Publikum, aber eben auch an der Aufführungsweise des Stücks. Sind wir durch die ganzen Effekte in Film und Fernsehen vielleicht zu abgestumpft gegenüber einer Theateraufführung? Ich selbst gehe öfter ins Theater und habe auch schon einige Vorführungen des Nordharzer Städtebundtheaters gesehen. Natürlich sind die Bühnen dieses Theaters sehr klein und auch das Ensemble ist nicht groß. Trotzdem kann ich sagen, dass die Faust-Aufführung im Vergleich zu anderen Stücken des Theaters sehr leer und halbherzig wirkte.

So kam nach dem Schauspiel nur ein müdes Klatschen vom Publikum. Beide Seiten (Publikum und Schauspieler) wirkten erleichtert, die Zeit hinter sich gebracht zu haben. Die Schauspieler sahen alles andere als glücklich aus, es war eher, als hätten sie ihre Pflicht erfüllt und wären froh, endlich das Theater verlassen zu können (über einen Teil des Publikums lässt sich das Gleiche sagen).

Insgesamt würde ich das Theaterstück nicht weiterempfehlen, selbst wenn in den Abendveranstaltungen eine bessere Stimmung bei Schauspielern und Publikum herrscht. Dazu fehlte dem Stück einfach die Tiefe und es gab zu viele Abstriche bei der Qualität der Aufführung.

Sophie Bars, 12a